Im Rahmen der regionalen Einsatzplanung für Großschadensereignisse bei Massenanfall von Verletzten und Betroffenen wurde der Alarm- und Einsatzplan für Autobahn und autobahnähnliche Straßen neu gefasst. Am Samstag den 20.11.2010 fand hierzu eine Übung der Katastrophenschutzeinheiten des Landkreises Germersheim auf der B 9 bei Jockgrim statt. Rund 420 Einsatzkräfte und Mimen waren gefordert, um den Realfall zu proben. Zehn Pkw und ein Bus samt Insassen lagen kreuz und quer auf der Straße.

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Foto: DRK OV Steinweiler

Die Übung begann gegen 12:30 Uhr mit der Alarmierung der Feuerwehr und des Rettungsdienstes wie bei einem "normalen" Unfall. Unmittelbar nach dem Eintreffen der ersten Kräfte, lösten diese nach der Lageeinschätzung aufgrund der Vielzahl an zu erwartenden Betroffenen Personen Großalarm aus.

Der DRK Ortsverein Kandel, als Teileinheit der Schnelleinsatzgruppe Sanität, war mit dem Aufbau und der Funktion eines Behandlungsplatzes für Schwerverletzte, unmittelbar an der Unfallstelle, beauftragt. Das optisch dargestellte Unfallszenario bot den Einsatzkräften einen Verkehrsunfall, in dem ein Reisebus und mehrere PKWs verwickelt waren. Es galt ca. 12 Schwerverletzte, mehrere Leichtverletzte und etliche unverletzt Betroffene zu versorgen. Mitglieder des Jugendrotkreuzes Kandel waren in der Schminkgruppe zur Vorbereitung der Verletzten sowie als Verletztendarsteller beteiligt. Für die Beteiligten des DRK Ortsvereines Kandel und auch dem JRK war es eine gute Erfahrung, das Erlernte praktisch mit Erfolg umsetzen zu können.

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