Gegründet wurde das Kandeler Rote Kreuz am 18. März 1907 von 15 männlichen Personen im Gasthaus „Zu den drei Mohren“ als Sanitätskolonne Kandel vom Roten Kreuz.

Im ersten Weltkrieg waren bereits einige der ca. 30 Kandeler Sanitäter unter dem Mitbegründer und Vorsitzenden Dr. Emsheimer in Einsatz. Zwischen dem 1. Und 2. Weltkrieg wurde der Ortsverein Kandel weiter aufgebaut und zählte zu Beginn des 2. Weltkrieges nahezu 150 aktive Rotkreuzler: Diese kamen aus Kandel, Büchelberg, Hagenbach und Maximiliansau. Bei privaten und sportlichen Veranstaltungen, sowie beim Aufbau des Westwalles, wurden Kandeler Rotkreuz-Sanitäter und Rotkreuz-Helferinnen eingesetzt.

Vor Beginn des 2. Weltkrieges wurde aus der Sanitätskolonne Kandel, der Ortsverein Kandel des Roten Kreuzes. In der Nachkriegszeit wurde der DRK Ortsverein Kandel im März 1948, unter Beteiligung einiger Gründungsmitglieder, neu wiederbelebt. Unter dem Vorsitz von Johannes Noll konnte eine große Gemeinschaft aufgebaut werden.

In der Mitgliederversammlung 1951 wurde Franz Fischer zum 1.Vorsitzenden gewählt, welcher sofort die Gründung einer Jugendrotkreuz-Gruppe vorantrieb. Zur Mitgliederversammlung 1954 zählte die Jugend mehr als 50 Mitglieder. Durch geschulte Ausbilder unter Aufsicht eines Arztes konnten Lehrgänge in Erste Hilfe, häuslicher Krankenpflegt und der Baby-Pflege für die Bevölkerung angeboten werden.

Für den Krankentransport, mit dem beim Kreiskrankenhaus Kandel stationierten Krankenkraftwagen, stellte der Ortsverein Kandel nur das Personal. Das Fahrzeug war aus alten Wehrmachtsbeständen hergerichtet worden.

Ab 1964 wurde der damalige Bürgermeister, Oskar Böhm, zum Vorsitzenden gewählt. Unter dessen Vorsitz wurde am 25.10.1970 der Bau eines Vereinsheimes mit Fahrzeughalle in Eigenleistung der Mitglieder begonnen. Bereits nach 28 Wochen am 08.Mai 1971 wurden die Räumlichkeiten in Dienst gestellt. Im gleichen Jahr wahr wurde der Krankentransportzug des Katastrophenschutzes mit 28 Einsatzkräften in Kandel stationiert. Heute ist das Personal und Material sowie die Fahrzeuge in der Schnelleinsatzgruppe des Landkreises Germersheim eingebunden.

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